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Portrait Stefan Zett

„Das Magenkomplott“
Sonjo, ein junger Tagträumer, erwacht eines Morgens vollkommen lädiert mit der Ahnung, ihm habe jemand am Vortag den Magen geraubt. Im Krankenhaus meint er in zwei Gastärzten seine Magenräuber wieder zu erkennen und nimmt die Verfolgung auf. Dabei begleiten ihn Sonja, seine Großmutter, sein Schulfreund Philipp und der Klinik-Praktikant Peter Wels. Die abenteuerliche „Magenjagd“ führt sie in den Untergrund der Stadt und schließlich in das Kellergewölbe des Einkaufszentrums Europa, wo eine verrückte, milchsüchtige Sekte unter der Führung des skrupellosen Bauchchirurgen Professor Melbig ihr Unwesen treibt.

Stefan Zett
Kandidat novelero

Stefan Zett, 1971 in Münster geboren, fallen seit frühester Kindheit andauernd Geschichten ein. Schreibt überwiegend kürzere Prosa. Viele Jahre Mitglied der Kölner Autorenwerkstatt. Aktuelle Projekte: Die Plotsammlung „Schreibbare Bücher“ und eine Kriminalgeschichte, in der der Paläoanthropologe Prof. Dorn dem ersten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf der Spur ist und dann selbst tot im Neandertal aufgefunden wird.
In seinem anderen Leben arbeitet der glückliche Familienvater Zett als Neurologe und Psychiater in Köln und ist davor einmal um die ganze Welt gereist ohne zu fliegen.

Hier gehts weiter zum Beitrag des Bloggers auf dem Blog novelero

Interview mit dem Longlist-Autoren

Du stehst auf der Longlist des Blogbuster-Preises. Hättest Du damit gerechnet?

Nicht wirklich. Aber im Leben passiert doch so einiges, womit man nicht gerechnet hätte. Ich weiß, dass das Magenkomplott keine leichte Kost ist – umso größer meine Freude!

Warum hast Du Dich gerade bei dem Blog „novelero” beworben?

Der feine Stil von novelero hat mir gut gefallen und auch die Auswahl der vorgestellten Literatur, unter anderem der Schwerpunkt auf lateinamerikanische Autoren. Für mich waren García Márquez und der realismo mágico erste Türöffner zur phantastischen Literatur.
Der Blogger Sandro hat auch eine schönes Projekt auf novelero gestartet. „Warum ich lese“, ließ er andere Blogger beantworten, und stellte natürlich auch die Frage an seine Leser. Eine gelungene und aufschlussreiche Umkehrung von „Warum ich schreibe“, fand ich.
Dann entdeckte ich noch auf dem Porträtfoto von Sandro im Hintergrund eine Zeichnung mit einer Verschmelzung einer unsterblichen Erzählfigur mit seinem unsterblichen Autor, der auch für mein Magenkomplott recht bedeutsam war und da wusste ich, dass ich mit novelero meinen Blog gefunden hatte. 

Blogbuster ist ein etwas anderer Literaturwettbewerb. Was hat Dich gereizt, daran teilzunehmen?

Spannender Prozess, transparente Entscheidungen, Öffentlichkeit von Anfang an.
Ich denke, das Konzept hilft so manches literarisches Schätzchen zu hieven, dass bei konventionellen Wettbewerben unentdeckt geblieben wäre.

Die erste Hürde ist genommen, welche Chancen rechnest Du Dir aus, auch die Fachjury zu überzeugen?

Naja, jetzt halte ich alles für möglich. Ich freue mich aber vor allem, dass sich die Fachjury meinem Manuskript widmen wird. Und dass ich jetzt die Möglichkeit habe, „Das Magenkomplott“ einer breiteren Öffentlichkeit an Lesern und Verlagen zu präsentieren.

Wie lange hast Du an dem Romanmanuskript geschrieben und was hast Du bisher schon unternommen, um einen Verlag zu finden?

Der Plot vom „Magenkomplott“ rumorte lange Zeit in meiner Phantasie herum und entwickelte eine Art Eigenleben. Dann habe ich über ein Jahr lang sehr intensiv an dem Text geschrieben. Nach einer Pause habe ich das Manuskript dann nochmal für einige Monate überarbeitet, um den überschießenden Geschehnissen allgemeinverständlich Herr zu werden.
Obwohl ich meine Geschichte, ähm, wirklich gut finde, bin ich, was Vermarktung betrifft, eher ein schüchterner Mensch. Bisher habe ich mit dem „Magenkomplott“ an zwei Wettbewerben teilgenommen und auch schon mal Kontakt zu einer Literaturagentur aufgenommen. Und zuletzt lag es ungefähr zwei Jahre ungelesen in meiner digitalen Schublade, während ich an meinen neuen Projekten arbeitete. 

Was wirst Du zusammen mit Deinem Blogger noch unternehmen, um Dich und Dein Manuskript zu promoten.

Ich bin jetzt mit meinem Blogger Sandro in einen intensiven Austausch getreten, es lohnt sich also immer mal wieder auf novelero vorbeizuschauen. Als Nebeneffekt der Longlistposition hat sich meine bisher bescheidene Affinität zu sozialen Medien schon jetzt erheblich gesteigert, mal schauen, was da noch auf uns zukommt.