Kategorie: Beiträge

DER BLOGBUSTER UND ICH…eine schwierige Beziehung

Unverhofft kommt oft. Das gilt auch im Bloggerbusiness. So erreichte mich in diesem Jahr kurzfristig die Anfrage von Tobias vom Blog Buchrevier. Dieser betreut auch dieses Jahr wieder den sogenannten Blogbuster-Preis.

Die Idee dahinter: alle Autor*innen, die noch keinen Buchvertrag aber ein Manuskript haben, können es an einen von zehn Bloggerpat*innen schicken. Diese sichten dann alle eingesendeten Manuskripte und entscheiden sich für eines davon. Aus diesen zehn Texten wird eine Longlist erstellt, die im Anschluss von einer Fachjury gesichtet wird (darunter unter anderem Elisabeth Ruge, Knut Cordsen und die Schriftstellerin Alexa von Henning-Lange). Diese küren dann schlußendlich den Siegertext, der anschließend beim Eichborn-Verlag als Buch veröffentlicht wird. So schnell kann es im Optimalfall gehen: vom Text in der Schublade bis zum Bestseller im Buchregal. Zweimal wurde der Blogbuster-Preis schon verliehen, jetzt geht die Suche nach dem besten unveröffentlichten Text in die dritte Runde.

So weit so gut. Doch mit dem Ausstieg von Marc vom Blog Lesen macht glücklich kam ich nun ins Spiel. Vom Beckenrand hinein der Sprung ins kalte Nass der Textsuche. Ich übernahm die an Marc geschickten Manuskripte und bekam obenauf noch einmal weitere Manuskripte zugeteilt. So landete ich am Ende bei 16 Leseprobe, die es zu lesen und zu bewerten galt. Welchen Texten würde ich den Vorzug geben?

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BLOGBUSTER-PREIS 2020 | Zwischenstandsmeldung

Als mir letztes Jahr angeboten wurde, Teil der Bloggerjury für die nächste Staffel des Blogbuster-Preises zu sein, habe ich nicht lange gefackelt und schnell zugesagt. Das Prozedere um diesen Preis war mir bekannt und ist denkbar einfach:

  • Autor:innen ohne Verlag senden Leseproben ihrer unveröffentlichten Texte ein
  • diese werden an die zehnköpfige Bloggerjury verteilt
  • jedes Jury-Mitglied wählt seinen Favoriten
  • aus der so entstandenen Longlist wählt eine Fachjury eine Shortlist aus drei Titeln
  • der Siegertext wird dann im Juni auf der LitBlog-Convention in Köln verkündet und im Folgejahr beim Eichborn Verlag veröffentlicht

Zurzeit befinden wir uns bei Punkt drei – jedes Jury-Mitglied wählt seinen Favoriten – und zum ersten Mal komme ich ordentlich ins Schwitzen. Bis zum Einsendeschluss am 31. Dezember sind bei mir 29 (in Worten: neunundzwanzig!) Leseproben eingetrudelt. Bei rund 30 Seiten je Probe – plus dazugehörigem Exposé – sind das knapp 900 Seiten unveröffentlichtes Rohmaterial, das es zu sichten gibt … und alle so »Waaaas?«

Ehrlich gesagt kann ich mir kaum erklären, warum ausgerechnet ich so viele Leseproben bekommen habe. Bei meinen Mitstreitern nachgefragt, habe ich erfahren, dass ihnen weit weniger zugesandt wurden. Soweit ich weiß, sind insgesamt 133 Texte eingereicht worden, gerecht auf zehn Blogger:innen verteilt wären das also … wartet … lasst mich rechnen … egal, da liege ich mit meinen 29 jedenfalls weit überm Schnitt. Eine mögliche Erklärung wäre, dass ich, da die Autor:innen ihren Wunschblog angeben dürfen und ich bei der Jury-Präsentation auf der Blogbuster-Homepage ganz oben stehe, die einfachste erste Wahl war.


Wie dem auch sei, ich hab also die Ärmel hochgekrempelt und gelesen und gelesen und gelesen, jeden Tag eines, am Sonntag auch mal zwei…

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Who you gonna call? Blogbuster!

Ende Dezember endete die Einsendefrist für den Blogbuster-Preis 2020 – neun Texte sind bei mir als Teil der Literaturblogger-Jury angekommen. Wie ist der Zwischenstand?

Ist das Zufall, dass in meinem Kopf, sobald ich das Wort „Blogbuster“ höre, jedes Mal zuverlässig der Titelsong von Ghostbusters läuft? Die Parallelen zwischen dem Kultfilm aus meiner Kindheit und meiner Aufgabe als Teil der Literaturblogger-Jury beim Blogbuster-Preis sind allerdings eher gering: Ich muss aus den eingesendeten Textproben die herausfischen, die für einen Roman taugen – letztendlich muss ich mich für ein Manuskript entscheiden, welches dann auf die Longlist kommt. Und wie lief es bisher?

„Als Kulturjournalistin gehört die Beschäftigung mit literarischen Texten zu meiner täglichen Arbeit – damit mich eine Geschichte packt, muss sie mich also erstmal aus der Routine locken. „Gehobene Belletristik“ sage ich immer, wenn man mich nach meinen Vorlieben fragt: Fällt ein Text sprachlich aus der Reihe, provoziert oder fasziniert er mich durch ungewöhnliche Sprachspiele und -bilder, treiben mich die fein ausgearbeiteten Charaktere zur Weißglut oder kann ich mich mit ihnen identifizieren? Manchmal brauche ich die Reibung mit einem Text, manchmal schätze ich es mehr, mich in die poetische Sprache wie auf ein weiches Kissen fallen lassen zu können. Plattitüden, ausgelatschte Metaphern und hölzerne Dialoge meide ich hingegen lieber.“

So steht es in meiner Selbstbeschreibung auf der Blogbuster-Homepage. Bis zum Einsendeschluss Ende Dezember waren neun Exposés und Textproben bei mir eingetrudelt, die ich in den folgenden Wochen – meistens an einem ruhigen Sonntagnachmittag, mit einem Kaffee in der Hand und in meinem Lesesessel sitzend – prüfte…

Den ganzen Beitrag könnt ihr hier weiterlesen.

Blogbuster: Schickt mir eure Manuskripte, ich mache euch berühmt!

Los geht’s mit der dritten Staffel des Blogbuster-Literaturwettbewerbs: 10 Blogger*innen freuen sich auf eure Manuskripte – der beste Text wird im Herbst 2021 im fabelhaften Eichborn Verlag veröffentlicht. Ich bin dieses Mal Teil der Bloggerjury und freue mich auf eure Romanentwürfe!

Juhu, es ist soweit: Auf der Frankfurter Buchmesse war der Startschuss der dritten Blogbuster-Staffel! Für mich schließt sich hiermit ein Kreis, war ich beim ersten Blogbuster auf der anderen Seite und verantwortlich dafür, dass Torsten Seiferts literarischer Abenteuerroman „Wer ist B. Traven?“ beim Tropen Verlag erschien. Dieses Jahr bin ich nicht Teil des Verlags, sondern der Bloggerjury – der Roman, den wir auswählen, wird bei Eichborn veröffentlicht.

Hier könnt ihr den gesamten Beitrag lesen.

Blogbuster – Staffel 3. Neue Geschichten, bewährtes Format

Wer hier auf dem Blog mitliest, der wird sicher schon ein paar Mal den Namen Blogbuster gehört haben. Das ist diese Aktion bei der Autorinnen und Autoren ihre Manuskripte einreichen können, ein paar Blogger suchen den für sich passenden Text aus dem ganzen Wust an Einreichungen heraus. Daraus wird eine Longlist gezimmert, woraus drei Bücher auf eine Shortlist gewählt werden und aus diesen dann der Gewinner, der einen Verlagsvertrag erhält und auch in die Agentur von Elisabeth Ruge unterkommt. Die Verlage „Kein&Aber“ und „Tropen“ haben die bisherigen zwei Staffeln beehrt. Bei der dritten Staffel, die am 17.10. gestartet wurde, ist nun der „Eichborn“- Verlag dabei, das beste Romanmansukript zu suchen.
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich diesen Blogbuster einfach nur gern habe. Neben den Gewinnertiteln erhielten auch andere Autorinnen und Autoren eine Chance, ihre Geschichten bei verschiedenen Verlagen unterzubringen. Einige dieser Romane konnte ich bereits lesen und war bisher ausnahmslos begeistert von der Erzählkraft, die da zu Papier gebracht wurden. Ein paar der Geschichten warten noch darauf, dass ich sie in die Hand nehme und auch den Gewinnertitel der zweiten Staffel möchte ich noch lesen. Und genau deswegen empfinde ich den Preis als eine gute Sache, denn es wird Menschen die Chance gegeben, ihre Geschichten, die sie sonst mit einer meist chancenlosen Ochsentour durch die Verlage verloren wären, doch noch präsentieren dürfen und das über Menschen, die ebenfalls für Literatur brennen und diese über ihre Blogs weiter empfehlen. Keine schlechte Kombi also.

Was ist daran nun so berichtenswert, dass es sogar einen kleinen Beitrag bei mir auf dem Blog wert ist? Nun, ich bin in der dritten Staffel ebenfalls in der Bloggerjury vertreten und werde mit meinen bescheidenen Fähigkeiten, Literatur auf mehr als nur gut/schlecht zu beurteilen, versuchen, eine geeignetes Manuskript auszuwählen, was sich vielleicht dann noch im weiteren Rennen durchsetzen kann…

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FBM19-Tagebuch | Messedonnerstag

Weil es gestern so spät wurde, gebe ich mir heute mal ’ne halbe Stunde länger und stehe erst um 7°° Uhr auf. Trotz der wenigen Stunden Schlaf, bin ich erstaunlich munter; das muss am Bett liegen. Die Matratze gibt kaum nach, die ist härter als das Leben in der Bronx, und die Bettdecke ist dermaßen prall gefüllt, die muss ’n Zentner wiegen. Klingt erstmal ungemütlich, ist aber anscheinend genau das, was ich brauche. Ich lege mich da rein und es ist wie in einer Schrottpresse, aber ich schlafe schlagartig tief und fest ein. So etwas brauche ich zu Hause auch. (Wälz schon mal die Kataloge, Schatz!)

Heute also Spätstart mit umfangreichem Frühstück in Hanau. Im Regional-Express nach Frankfurt fällt mir dann auf, dass ich meinen Presse-Ausweis in der Unterkunft liegengelassen habe. Keine Ahnung, was so eine Tageskarte für die Messe kostet, aber mein Bargeld wird ohnehin schon knapp. Also steige ich in Offenbach aus, nehme den Zug zurück nach Hanau und dann den Bus nach Großkrotzenburg. Ich schnappe mir den Ausweis – Er liegt genau auf dem Tisch an der Tür, riesengroß und leuchtend rot; wie kann man so etwas nur übersehen!? – und düse wieder zurück. Auf diese Weise können gut und gerne mal anderthalb Stunden ins Land gehen. Meinen ersten Termin beim Mare-Verlag verpasse ich daraufhin prompt, hätte ich mal nicht so viel gebummelt.

Um 12:30 Uhr geht’s in den Pavillon, einem großen weißen Gebäude aus Holz und Folie mitten auf dem zentralen Platz. In diesem Jahr startet dort die dritte Staffel des Blogbuster-Preises, für den ich in der zehnköpfigen Bloggerjury mitmischen darf…

Mit dem Beitrag geht’s weiter bei Bookster HRO.

Dritte Blogbuster-Staffel mit Eichborn Verlag

Der Blogbuster-Preis startet auf der Frankfurter Buchmesse 2019 in die dritte Runde. Jedes Mal ist ein anderer Partnerverlag beteiligt: Nach 2017 mit Klett-Cotta/Tropen und 2018 mit Kein & Aber ist beim Blogbuster-Preis 2020 der Eichborn Verlag mit an Bord, der diesmal den Siegertitel veröffentlicht. 

Von den ersten beiden Staffeln des von Literaturblogger Tobias Nazemi und seiner PR-Agentur Brandrevier initiierten Blogbuster-Preises haben nicht nur die beiden Gewinner profitiert – insgesamt sind acht Titel in verschiedenen Verlagen untergekommen. Dominique Pleimling, Eichborn-Programmleiter, ist von dieser Quote beeindruckt: „Uns gefällt die ungewöhnliche Herangehensweise des Blogbuster-Wettbewerbs, der sich als frisches Format der literarischen Talentsuche etabliert hat. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Longlist, die uns die beteiligten Blogs präsentieren werden.“

Der Startschuss für die dritte Staffel erfolgt am 17. Oktober 2019 um 12.30 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse im Frankfurt Pavillon. Ab diesem Zeitpunkt können bis zum 31. Dezember 2019 unveröffentlichte Romanmanuskripte eingereicht werden. 

Das bewährte Procedere: Es gibt eine Bloggerjury und eine Fachjury. Bei den zehn beteiligten Blogs der Bloggerjury können Autorinnen und Autoren unveröffentlichte Romanmanuskripte einreichen. Diese werden gesichtet, danach wählt jeder Blog ein Manuskript in die Longlist. Die Fachjury kuratiert eine Shortlist aus drei Manuskripten und wählt daraus den Siegertitel. Dieser wird dann bei Eichborn veröffentlicht.

Mitglieder der prominent besetzten Fachjury sind Literaturagentin Elisabeth Ruge, Autorin Alexa Hennig von Lange, Literaturkritiker Knut Cordsen, Eichborn-Programmleiter Dominique Pleimling und Literaturbloggerin Alexandra Stiller.

Die Bloggerinnen und Blogger der Bloggerjury sind Isabella Caldart (novellieren), Karolin Hagendorf (Fiktion fetzt), Stefan Härtel (Bookster HRO), Romy Henze (Travel Without Moving), Constanze Matthes (Zeichen & Zeiten), Booktuberin Sophie Palme (Sophie VerStand), Marc Richter (Lesen macht glücklich), Anne Sauer (Fuxbooks), Julia Schmitz (Fräulein Julia) und Andrea Schuster (Lesen… in vollen Zügen). 

Alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ablauf und Terminen: blogbuster-preis.de

Ansprechpartner Eichborn Verlag
Uwe Kalkowski
0221 / 8200-2623
uwe.kalkowski@eichborn.de  
www.eichborn.de     

Ansprechpartner Brandrevier GmbH
Tobias Nazemi
02 01/ 87 42 93 – 11
nazemi@brandrevier.com
www.brandrevier.com

Coming soon: Blogbuster 2020

Am 17. Oktober um 12:30 Uhr wird auf der Frankfurter Buchmesse der Roman „Die langen Arme“ unseres Preisträgers 2018 Sebastian Guhr vorgestellt. Doch die Erfolgsstory geht weiter. Denn direkt im Anschluss fällt der Startschuss für die dritte Staffel des Blogbuster-Wettbewerbes. Welche Blogger*innen teilnehmen, wer in der Jury sitzt und mit welchem namhaften Verlag wir diesmal kooperieren, wird noch nicht verraten. 
Kommt am Buchmesse-Donnerstag, um 12:30 Uhr, in den Frankfurt-Pavillon auf der Agora und seid dabei, wenn wir den Schleier lüften. 

Shortlist-Kandidat Sebastian Guhr im Interview mit Das Debüt

Vor kurzer Zeit wurde die Shortlist des diesjährigen Blogbuster-Preises bekannt gegeben: Unser Vorschlag für die Veröffentlichung – „Die langen Arme“ von Sebastian Guhr – ist eines der drei Manuskripte, die weiterhin die Chance darauf haben, nächstes Jahr im Autorenverlag Kein & Aber zu erscheinen. Da wir von den Qualitäten des Textes überzeugt sind, drücken wir ihm weiterhin alle Daumen, die uns zur Verfügung stehen!

Wer ist aber Sebastian Guhr? Wie schreibt er und welche Autoren stehen auf seinem Hausaltar? Dies und noch mehr verrät uns Sebastian in einem kurzen Interview, das wir mit euch gerne teilen. Viel Spaß beim Lesen!

Wann hast Du begonnen, literarische Texte zu schreiben?

Mit Anfang 20. Vorher habe ich lieber gemalt und gezeichnet.

Wovon handelten Deine ersten Schreibversuche?

Von mir selbst natürlich. Die reinste Nabelschau.

Was hast Du unternommen, um Deine Texte (kurz wie lang) an die Leser und Leserinnen zu bringen?

Ich kannte überhaupt niemanden im Literaturbetrieb, außerdem wollte ich aus einem elitaristischen Prinzip heraus nicht an Wettbewerben teilnehmen…

Hier gehts zum Rest des Interviews.

Die Shortlist des Blogbuster 2018

Seit Wochen warten alle Beteiligten gespannt darauf und nun ist sie da – die Shortlist des Blogbuster 2018. Von den 15 beteiligten BloggerInnen konnten Anfang des Jahres vier keinen Text finden, mit dem sie weiter machen wollten, also umfasste die Longlist dieses Jahr nur elf Titel und nun ist die Zahl der KandidatInnen auf magere drei geschrumpft. Ich freue mich sehr, dass „meine“ Autorin Sabine Huttel mit ihrem Roman Ein Anderer darunter ist. Wenn ich jetzt sage, dass ich das nicht gewusst habe, als ich am Sonntag die Rezension über ihren Roman geschrieben und für Dienstag geplant habe, glaubt mir das ja doch keiner, war aber so.

Anders als ursprünglich geplant, ist die Preisverleihung nun aber nicht schon im Mai. Eigentlich sollte bis dahin ein Sieger gekürt sein, damit der Roman bis Oktober bei kein & aber erscheinen kann und bei der Buchmesse dann präsentiert wird. Das ist sehr,  sehr wenig Zeit für Lektorat, Herstellung, Marketing und alles, was noch dazu gehört. Deshalb wird bei der Buchmesse erst der Sieger bekanntgegeben, der Roman ist dann im Frühjahrsprogramm des Verlags. Geduld ist nun wirklich keine meiner Tugenden und ich wäre froh gewesen, hätte es im Mai eine Entscheidung gegeben, ich verstehe diese Argumentation aber völlig und halte sie sogar für vernünftig. Die Daumen müssen also noch ein bisschen gedrückt bleiben…

Hier gehts weiter auf dem Blog Schiefgelesen.