Blogbuster: Schickt mir eure Manuskripte, ich mache euch berühmt!

Los geht’s mit der dritten Staffel des Blogbuster-Literaturwettbewerbs: 10 Blogger*innen freuen sich auf eure Manuskripte – der beste Text wird im Herbst 2021 im fabelhaften Eichborn Verlag veröffentlicht. Ich bin dieses Mal Teil der Bloggerjury und freue mich auf eure Romanentwürfe!

Juhu, es ist soweit: Auf der Frankfurter Buchmesse war der Startschuss der dritten Blogbuster-Staffel! Für mich schließt sich hiermit ein Kreis, war ich beim ersten Blogbuster auf der anderen Seite und verantwortlich dafür, dass Torsten Seiferts literarischer Abenteuerroman „Wer ist B. Traven?“ beim Tropen Verlag erschien. Dieses Jahr bin ich nicht Teil des Verlags, sondern der Bloggerjury – der Roman, den wir auswählen, wird bei Eichborn veröffentlicht.

Hier könnt ihr den gesamten Beitrag lesen.

Blogbuster – Staffel 3. Neue Geschichten, bewährtes Format

Wer hier auf dem Blog mitliest, der wird sicher schon ein paar Mal den Namen Blogbuster gehört haben. Das ist diese Aktion bei der Autorinnen und Autoren ihre Manuskripte einreichen können, ein paar Blogger suchen den für sich passenden Text aus dem ganzen Wust an Einreichungen heraus. Daraus wird eine Longlist gezimmert, woraus drei Bücher auf eine Shortlist gewählt werden und aus diesen dann der Gewinner, der einen Verlagsvertrag erhält und auch in die Agentur von Elisabeth Ruge unterkommt. Die Verlage „Kein&Aber“ und „Tropen“ haben die bisherigen zwei Staffeln beehrt. Bei der dritten Staffel, die am 17.10. gestartet wurde, ist nun der „Eichborn“- Verlag dabei, das beste Romanmansukript zu suchen.
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich diesen Blogbuster einfach nur gern habe. Neben den Gewinnertiteln erhielten auch andere Autorinnen und Autoren eine Chance, ihre Geschichten bei verschiedenen Verlagen unterzubringen. Einige dieser Romane konnte ich bereits lesen und war bisher ausnahmslos begeistert von der Erzählkraft, die da zu Papier gebracht wurden. Ein paar der Geschichten warten noch darauf, dass ich sie in die Hand nehme und auch den Gewinnertitel der zweiten Staffel möchte ich noch lesen. Und genau deswegen empfinde ich den Preis als eine gute Sache, denn es wird Menschen die Chance gegeben, ihre Geschichten, die sie sonst mit einer meist chancenlosen Ochsentour durch die Verlage verloren wären, doch noch präsentieren dürfen und das über Menschen, die ebenfalls für Literatur brennen und diese über ihre Blogs weiter empfehlen. Keine schlechte Kombi also.

Was ist daran nun so berichtenswert, dass es sogar einen kleinen Beitrag bei mir auf dem Blog wert ist? Nun, ich bin in der dritten Staffel ebenfalls in der Bloggerjury vertreten und werde mit meinen bescheidenen Fähigkeiten, Literatur auf mehr als nur gut/schlecht zu beurteilen, versuchen, eine geeignetes Manuskript auszuwählen, was sich vielleicht dann noch im weiteren Rennen durchsetzen kann…

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FBM19-Tagebuch | Messedonnerstag

Weil es gestern so spät wurde, gebe ich mir heute mal ’ne halbe Stunde länger und stehe erst um 7°° Uhr auf. Trotz der wenigen Stunden Schlaf, bin ich erstaunlich munter; das muss am Bett liegen. Die Matratze gibt kaum nach, die ist härter als das Leben in der Bronx, und die Bettdecke ist dermaßen prall gefüllt, die muss ’n Zentner wiegen. Klingt erstmal ungemütlich, ist aber anscheinend genau das, was ich brauche. Ich lege mich da rein und es ist wie in einer Schrottpresse, aber ich schlafe schlagartig tief und fest ein. So etwas brauche ich zu Hause auch. (Wälz schon mal die Kataloge, Schatz!)

Heute also Spätstart mit umfangreichem Frühstück in Hanau. Im Regional-Express nach Frankfurt fällt mir dann auf, dass ich meinen Presse-Ausweis in der Unterkunft liegengelassen habe. Keine Ahnung, was so eine Tageskarte für die Messe kostet, aber mein Bargeld wird ohnehin schon knapp. Also steige ich in Offenbach aus, nehme den Zug zurück nach Hanau und dann den Bus nach Großkrotzenburg. Ich schnappe mir den Ausweis – Er liegt genau auf dem Tisch an der Tür, riesengroß und leuchtend rot; wie kann man so etwas nur übersehen!? – und düse wieder zurück. Auf diese Weise können gut und gerne mal anderthalb Stunden ins Land gehen. Meinen ersten Termin beim Mare-Verlag verpasse ich daraufhin prompt, hätte ich mal nicht so viel gebummelt.

Um 12:30 Uhr geht’s in den Pavillon, einem großen weißen Gebäude aus Holz und Folie mitten auf dem zentralen Platz. In diesem Jahr startet dort die dritte Staffel des Blogbuster-Preises, für den ich in der zehnköpfigen Bloggerjury mitmischen darf…

Mit dem Beitrag geht’s weiter bei Bookster HRO.

Dritte Blogbuster-Staffel mit Eichborn Verlag

Der Blogbuster-Preis startet auf der Frankfurter Buchmesse 2019 in die dritte Runde. Jedes Mal ist ein anderer Partnerverlag beteiligt: Nach 2017 mit Klett-Cotta/Tropen und 2018 mit Kein & Aber ist beim Blogbuster-Preis 2020 der Eichborn Verlag mit an Bord, der diesmal den Siegertitel veröffentlicht. 

Von den ersten beiden Staffeln des von Literaturblogger Tobias Nazemi und seiner PR-Agentur Brandrevier initiierten Blogbuster-Preises haben nicht nur die beiden Gewinner profitiert – insgesamt sind acht Titel in verschiedenen Verlagen untergekommen. Dominique Pleimling, Eichborn-Programmleiter, ist von dieser Quote beeindruckt: „Uns gefällt die ungewöhnliche Herangehensweise des Blogbuster-Wettbewerbs, der sich als frisches Format der literarischen Talentsuche etabliert hat. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Longlist, die uns die beteiligten Blogs präsentieren werden.“

Der Startschuss für die dritte Staffel erfolgt am 17. Oktober 2019 um 12.30 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse im Frankfurt Pavillon. Ab diesem Zeitpunkt können bis zum 31. Dezember 2019 unveröffentlichte Romanmanuskripte eingereicht werden. 

Das bewährte Procedere: Es gibt eine Bloggerjury und eine Fachjury. Bei den zehn beteiligten Blogs der Bloggerjury können Autorinnen und Autoren unveröffentlichte Romanmanuskripte einreichen. Diese werden gesichtet, danach wählt jeder Blog ein Manuskript in die Longlist. Die Fachjury kuratiert eine Shortlist aus drei Manuskripten und wählt daraus den Siegertitel. Dieser wird dann bei Eichborn veröffentlicht.

Mitglieder der prominent besetzten Fachjury sind Literaturagentin Elisabeth Ruge, Autorin Alexa Hennig von Lange, Literaturkritiker Knut Cordsen, Eichborn-Programmleiter Dominique Pleimling und Literaturbloggerin Alexandra Stiller.

Die Bloggerinnen und Blogger der Bloggerjury sind Isabella Caldart (novellieren), Karolin Hagendorf (Fiktion fetzt), Stefan Härtel (Bookster HRO), Romy Henze (Travel Without Moving), Constanze Matthes (Zeichen & Zeiten), Booktuberin Sophie Palme (Sophie VerStand), Marc Richter (Lesen macht glücklich), Anne Sauer (Fuxbooks), Julia Schmitz (Fräulein Julia) und Andrea Schuster (Lesen… in vollen Zügen). 

Alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ablauf und Terminen: blogbuster-preis.de

Ansprechpartner Eichborn Verlag
Uwe Kalkowski
0221 / 8200-2623
uwe.kalkowski@eichborn.de  
www.eichborn.de     

Ansprechpartner Brandrevier GmbH
Tobias Nazemi
02 01/ 87 42 93 – 11
nazemi@brandrevier.com
www.brandrevier.com

Coming soon: Blogbuster 2020

Am 17. Oktober um 12:30 Uhr wird auf der Frankfurter Buchmesse der Roman „Die langen Arme“ unseres Preisträgers 2018 Sebastian Guhr vorgestellt. Doch die Erfolgsstory geht weiter. Denn direkt im Anschluss fällt der Startschuss für die dritte Staffel des Blogbuster-Wettbewerbes. Welche Blogger*innen teilnehmen, wer in der Jury sitzt und mit welchem namhaften Verlag wir diesmal kooperieren, wird noch nicht verraten. 
Kommt am Buchmesse-Donnerstag, um 12:30 Uhr, in den Frankfurt-Pavillon auf der Agora und seid dabei, wenn wir den Schleier lüften. 

Sebastian Guhr gewinnt den Blogbuster-Preis 2018

Der zum zweiten Mal vergebene Preis der Literarturblogger geht in diesem Jahr an den Berliner Autor Sebastian Guhr. Mit seinem Romanmanuskript „Die langen Arme“ konnte der 35-jährige Guhr die siebenköpfige Jury überzeugen und gewinnt damit einen Vertrag mit dem Autorenverlag Kein & Aber.

Eine Geschichte, die heraussticht

Ausgewählt wurde Guhrs Manuskript vom Literaturblog „Das Debüt“. Nach der Shortlist-Nominierung konnte sich Guhr schließlich gegen die Autorinnen Miku Sophie Kühmel und Sabine Huttel durchsetzen. „Eine Kakophonie aus Katzenrülpsern, die politische Wende und zwei heranwachsende Schwestern in einer bizarren Welt zwischen Realität und magischer Absurdität – mit literarischer Leichtigkeit erzählt Sebastian Guhr eine nie dagewesene Geschichte, die heraussticht und unverwechselbar bleibt“, so das Urteil der Jury unter dem Vorsitz von ARD-Literaturkritiker Denis Scheck.

Die Preisverleihung und Vertragsunterzeichnung im Verlag wird im November in Zürich stattfinden. Kein & Aber-Cheflektorin Sara Schindler freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Autor: „Sebastian Guhrs Manuskript ist ungewöhnlich, frisch, experimentell und sehr stilsicher geschrieben.“

Unter 180 Einsendungen ausgewählt

Insgesamt wurden 180 unveröffentlichte Romanmanuskripte zum Wettbewerb eingereicht. Elf ausgewählte Literaturblogger haben Anfang März jeweils einen Titel für die Longlist nominiert. Der Jury gehören neben Sara Schindler auch der ARD-Literaturkritiker Denis Scheck, die Literaturagentin Elisabeth Ruge, Lars Birken-Bertsch von der Frankfurter Buchmesse, die Bestsellerautorin Isabel Bogdan, Rechtsanwalt Tilman Winterling und Literaturblogger Tobias Nazemi an. Gefördert wird der Blogbuster-Preis von der Frankfurter Buchmesse, Kein & Aber, Brandrevier und Orbanism.

Eine Leseprobe des Gewinnermanuskripts ist unter www.blogbuster-preis.dein verschiedenen eBook-Formaten zum kostenlosen Download verfügbar.

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Pressefoto:

 

 

 

 

 

 

 

Blogbuster-Preisträger Sebastian Guhr wurde 1983 in Berlin geboren, wo er Philosophie und Germanistik studierte. Zurzeit ist er Stipendiat der Lydia-Eymann-Stiftung in Langenthal/Schweiz. (Foto: privat)

Über das Manuskript

„Die langen Arme“ erzählt die Geschichte zweier Schwestern. Die jüngere Schwester – Yvette – ist Syntästhetikerin. Ihr Hobby ist es, Geruchsinstrumente zu spielen, die anstelle von Tönen Gerüche erzeugen. Antje – die ältere Schwester und Ich-Erzählerin dieses Romans – entdeckt ein Tunnelnetz, das sich unter der Stadt erstreckt und ihr erlaubt, das Leben der Anderen unbemerkt zu beobachten. Eines Tages kommt die politische Wende, die auch private Folgen für das Leben beider Schwestern hat.

Redaktionskontakt:

Tobias Nazemi
Brandrevier GmbH
Gemarkenstraße 138 a
45147 Essen
Tel. 0201 – 874293 – 0
nazemi@brandrevier.com

Shortlist-Kandidat Sebastian Guhr im Interview mit Das Debüt

Vor kurzer Zeit wurde die Shortlist des diesjährigen Blogbuster-Preises bekannt gegeben: Unser Vorschlag für die Veröffentlichung – „Die langen Arme“ von Sebastian Guhr – ist eines der drei Manuskripte, die weiterhin die Chance darauf haben, nächstes Jahr im Autorenverlag Kein & Aber zu erscheinen. Da wir von den Qualitäten des Textes überzeugt sind, drücken wir ihm weiterhin alle Daumen, die uns zur Verfügung stehen!

Wer ist aber Sebastian Guhr? Wie schreibt er und welche Autoren stehen auf seinem Hausaltar? Dies und noch mehr verrät uns Sebastian in einem kurzen Interview, das wir mit euch gerne teilen. Viel Spaß beim Lesen!

Wann hast Du begonnen, literarische Texte zu schreiben?

Mit Anfang 20. Vorher habe ich lieber gemalt und gezeichnet.

Wovon handelten Deine ersten Schreibversuche?

Von mir selbst natürlich. Die reinste Nabelschau.

Was hast Du unternommen, um Deine Texte (kurz wie lang) an die Leser und Leserinnen zu bringen?

Ich kannte überhaupt niemanden im Literaturbetrieb, außerdem wollte ich aus einem elitaristischen Prinzip heraus nicht an Wettbewerben teilnehmen…

Hier gehts zum Rest des Interviews.

Die Shortlist des Blogbuster 2018

Seit Wochen warten alle Beteiligten gespannt darauf und nun ist sie da – die Shortlist des Blogbuster 2018. Von den 15 beteiligten BloggerInnen konnten Anfang des Jahres vier keinen Text finden, mit dem sie weiter machen wollten, also umfasste die Longlist dieses Jahr nur elf Titel und nun ist die Zahl der KandidatInnen auf magere drei geschrumpft. Ich freue mich sehr, dass „meine“ Autorin Sabine Huttel mit ihrem Roman Ein Anderer darunter ist. Wenn ich jetzt sage, dass ich das nicht gewusst habe, als ich am Sonntag die Rezension über ihren Roman geschrieben und für Dienstag geplant habe, glaubt mir das ja doch keiner, war aber so.

Anders als ursprünglich geplant, ist die Preisverleihung nun aber nicht schon im Mai. Eigentlich sollte bis dahin ein Sieger gekürt sein, damit der Roman bis Oktober bei kein & aber erscheinen kann und bei der Buchmesse dann präsentiert wird. Das ist sehr,  sehr wenig Zeit für Lektorat, Herstellung, Marketing und alles, was noch dazu gehört. Deshalb wird bei der Buchmesse erst der Sieger bekanntgegeben, der Roman ist dann im Frühjahrsprogramm des Verlags. Geduld ist nun wirklich keine meiner Tugenden und ich wäre froh gewesen, hätte es im Mai eine Entscheidung gegeben, ich verstehe diese Argumentation aber völlig und halte sie sogar für vernünftig. Die Daumen müssen also noch ein bisschen gedrückt bleiben…

Hier gehts weiter auf dem Blog Schiefgelesen.

Die Shortlist des Blogbuster-Preises steht

Am vergangenen Freitag hat die siebenköpfige Fachjury des Blogbuster-Literaturpreises getagt und aus den elf von Literaturbloggern nominierten Longlist-Titeln drei Romanmanuskripte für die Shortlist ausgewählt. Sebastian Guhr, Sabine Huttel und Miku Sophie Kühmel sind mit ihren Texten eine Runde weitergekommen und können sich Hoffnung auf die Veröffentlichung ihres Romans beim Autorenverlag Kein & Aber machen.

Synästhesie, Euthanasie und ein Flugzeugabsturz

Den wohl skurrilsten Beitrag auf der Shortlist hat der Autor Sebastian Guhr mit seinem Roman „Die langen Arme“ beigesteuert. Darin erzählt er die Geschichte zweier Schwestern. Die jüngere – Yvette – ist Synästhetikerin. Ihr Hobby ist es, Geruchsinstrumente zu spielen, die aus Tierkadavern gebaut werden und anstelle von Tönen Gerüche erzeugen. Ausgewählt wurde das Manuskript vom Blog „Das Debüt“.

Ebenfalls außergewöhnlich und beklemmend ist Sabine Huttels Roman „Ein Anderer“, ausgewählt vom Blog „Schiefgelesen“. Der Protagonist Ernst Kroll hört schwer, ist langsam und kann nicht richtig sprechen. Seine angeborene Schilddrüsenerkrankung wird weder erkannt noch behandelt. Stattdessen verordnet man ihm frische Luft. Ein junger Arzt, der den Vierjährigen angeblich wissenschaftlichen Versuchen unterzieht, entpuppt sich später als Verfechter des Euthanasie-Gedanken.

Die jüngste Autorin auf der Shortlist ist die 1993 geborene Miku Sophie Kühmel, deren Roman „Fellwechsel“ in Island spielt. Hier findet jedes Frühjahr die größte internationale Messe für Salzwasserfischfang statt. Auch Rina und Henning sind dabei. Nach der Messe startet nur noch ein letzter, völlig überbuchter Flug, bevor am Wochenende Stürme und Unwetter das Reisen unmöglich machen. Rina tritt den letzten Platz an Henning ab. Dann erfährt sie die Nachricht: Das Flugzeug ist abgestürzt. Keine Überlebenden. Das ändert etwas in Rina, denn zurückzufliegen würde ein Anerkennen der Realität bedeuten. Die Autorin wurde vom Blog „Textmagazin“ nominiert.

Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse

Einstimmig hat sich die Jury auch dafür entschieden, den Preisträger erst auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober bekanntzugeben. Sara Schindler, Cheflektorin bei Kein & Aber begrüßt diese Änderung: „Der Roman des Preisträgers oder der Preisträgerin wird dann im nächsten Jahr zur Frankfurter Buchmesse 2019 erscheinen, was uns die notwendige Zeit für das Lektorat und das Marketing des Buches lässt.“

Insgesamt wurden 180 unveröffentlichte Romanmanuskripte zum Wettbewerb eingereicht. Elf ausgewählte Literaturblogger haben Anfang März jeweils einen Titel für die Longlist nominiert. Der Jury gehören neben Sara Schindler auch der ARD-Literaturkritiker Denis Scheck, die Literaturagentin Elisabeth Ruge, Lars Birken-Bertsch von der Frankfurter Buchmesse, die Bestsellerautorin Isabel Bogdan, Rechtsanwalt Tilman Winterling und Literaturblogger Tobias Nazemi an. Gefördert wird der Blogbuster-Preis von der Frankfurter Buchmesse, Kein & Aber, Brandrevier und Orbanism.

Pressefotos:

 

 

 

 

Stehen auf der Shortlist des Blogbuster-Preises: Sabine Huttel, Sebastian Guhr und Miku Sophie Kühmel (v. l. n. r.)

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Freitag hat die siebenköpfige Fachjury des Blogbuster-Literaturpreises getagt und drei Romanmanuskripte für die Shortlist ausgewählt.

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Blogbuster 2018 | Interview mit Alexander Raschle

Langsam steigt die Spannung beim Blogbuster 2018. Die Longlist steht, leider haben nicht alle Blogger*innen Manuskripte für sich gefunden. Umso glücklicher sind wir, dass der Roman Die grauen Kinder von Alexander Raschle bei uns gelandet ist. Ein Longlist-Porträt und das Blogbuster-Lesebuch sind bereits online und auch wir hatten noch ein paar Fragen an Alexander Raschle. Bei einem Treffen im Zürcher Literaturcafé Kosmos sprachen wir mit dem ehemaligen Offizier der Schweizer Armee über seinen Roman und Lieblingsbücher.

DIE GRAUEN KINDER

Poesierausch: Wie kam dir die Idee zu deinem Text Die grauen Kinder? Und wie bist du auf den Titel gekommen?
Alexander Raschle: Die Erfahrungen meiner Militärzeit haben sich mit dem Réduit- und Gotthard-Topos vermischt. Der Stoff an sich ist ja nicht neu; darüber haben schon bekannte Schweizer Autoren geschrieben, Frisch, Kracht oder Dürrenmatt. Es wundert mich aber, dass es nicht mehr sind. Die unterirdische Schweiz, einzigartig in ihren Auswüchsen und so stark mit Geschichte und Symbolik aufgeladen, wurde literarisch bisher erst sehr vorsichtig erforscht. Da geht’s noch viel tiefer rein, ist noch viel mehr getarnt und versteckt, Sedimente von Ängsten und Geheimnissen.
Zum Titel: Zwischen Soldaten und Kindern bestehen seltsame Gemeinsamkeiten. Oft ist das Schweizer Militär in Zivilschutzanlagen unsichtbar unter Schulen und Kindergärten einquartiert. Und wenn dann in Zweierkolonnen marschiert und gesungen wird, wenn es gespieltes Töten und echte Tränen gibt, weiss man manchmal nicht mehr, welche oben und welche unten sind…

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