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Shortlist-Kandidat Sebastian Guhr im Interview mit Das Debüt

Vor kurzer Zeit wurde die Shortlist des diesjährigen Blogbuster-Preises bekannt gegeben: Unser Vorschlag für die Veröffentlichung – „Die langen Arme“ von Sebastian Guhr – ist eines der drei Manuskripte, die weiterhin die Chance darauf haben, nächstes Jahr im Autorenverlag Kein & Aber zu erscheinen. Da wir von den Qualitäten des Textes überzeugt sind, drücken wir ihm weiterhin alle Daumen, die uns zur Verfügung stehen!

Wer ist aber Sebastian Guhr? Wie schreibt er und welche Autoren stehen auf seinem Hausaltar? Dies und noch mehr verrät uns Sebastian in einem kurzen Interview, das wir mit euch gerne teilen. Viel Spaß beim Lesen!

Wann hast Du begonnen, literarische Texte zu schreiben?

Mit Anfang 20. Vorher habe ich lieber gemalt und gezeichnet.

Wovon handelten Deine ersten Schreibversuche?

Von mir selbst natürlich. Die reinste Nabelschau.

Was hast Du unternommen, um Deine Texte (kurz wie lang) an die Leser und Leserinnen zu bringen?

Ich kannte überhaupt niemanden im Literaturbetrieb, außerdem wollte ich aus einem elitaristischen Prinzip heraus nicht an Wettbewerben teilnehmen…

Hier gehts zum Rest des Interviews.

Die Shortlist des Blogbuster 2018

Seit Wochen warten alle Beteiligten gespannt darauf und nun ist sie da – die Shortlist des Blogbuster 2018. Von den 15 beteiligten BloggerInnen konnten Anfang des Jahres vier keinen Text finden, mit dem sie weiter machen wollten, also umfasste die Longlist dieses Jahr nur elf Titel und nun ist die Zahl der KandidatInnen auf magere drei geschrumpft. Ich freue mich sehr, dass „meine“ Autorin Sabine Huttel mit ihrem Roman Ein Anderer darunter ist. Wenn ich jetzt sage, dass ich das nicht gewusst habe, als ich am Sonntag die Rezension über ihren Roman geschrieben und für Dienstag geplant habe, glaubt mir das ja doch keiner, war aber so.

Anders als ursprünglich geplant, ist die Preisverleihung nun aber nicht schon im Mai. Eigentlich sollte bis dahin ein Sieger gekürt sein, damit der Roman bis Oktober bei kein & aber erscheinen kann und bei der Buchmesse dann präsentiert wird. Das ist sehr,  sehr wenig Zeit für Lektorat, Herstellung, Marketing und alles, was noch dazu gehört. Deshalb wird bei der Buchmesse erst der Sieger bekanntgegeben, der Roman ist dann im Frühjahrsprogramm des Verlags. Geduld ist nun wirklich keine meiner Tugenden und ich wäre froh gewesen, hätte es im Mai eine Entscheidung gegeben, ich verstehe diese Argumentation aber völlig und halte sie sogar für vernünftig. Die Daumen müssen also noch ein bisschen gedrückt bleiben…

Hier gehts weiter auf dem Blog Schiefgelesen.

Die Shortlist des Blogbuster-Preises steht

Am vergangenen Freitag hat die siebenköpfige Fachjury des Blogbuster-Literaturpreises getagt und aus den elf von Literaturbloggern nominierten Longlist-Titeln drei Romanmanuskripte für die Shortlist ausgewählt. Sebastian Guhr, Sabine Huttel und Miku Sophie Kühmel sind mit ihren Texten eine Runde weitergekommen und können sich Hoffnung auf die Veröffentlichung ihres Romans beim Autorenverlag Kein & Aber machen.

Synästhesie, Euthanasie und ein Flugzeugabsturz

Den wohl skurrilsten Beitrag auf der Shortlist hat der Autor Sebastian Guhr mit seinem Roman „Die langen Arme“ beigesteuert. Darin erzählt er die Geschichte zweier Schwestern. Die jüngere – Yvette – ist Synästhetikerin. Ihr Hobby ist es, Geruchsinstrumente zu spielen, die aus Tierkadavern gebaut werden und anstelle von Tönen Gerüche erzeugen. Ausgewählt wurde das Manuskript vom Blog „Das Debüt“.

Ebenfalls außergewöhnlich und beklemmend ist Sabine Huttels Roman „Ein Anderer“, ausgewählt vom Blog „Schiefgelesen“. Der Protagonist Ernst Kroll hört schwer, ist langsam und kann nicht richtig sprechen. Seine angeborene Schilddrüsenerkrankung wird weder erkannt noch behandelt. Stattdessen verordnet man ihm frische Luft. Ein junger Arzt, der den Vierjährigen angeblich wissenschaftlichen Versuchen unterzieht, entpuppt sich später als Verfechter des Euthanasie-Gedanken.

Die jüngste Autorin auf der Shortlist ist die 1993 geborene Miku Sophie Kühmel, deren Roman „Fellwechsel“ in Island spielt. Hier findet jedes Frühjahr die größte internationale Messe für Salzwasserfischfang statt. Auch Rina und Henning sind dabei. Nach der Messe startet nur noch ein letzter, völlig überbuchter Flug, bevor am Wochenende Stürme und Unwetter das Reisen unmöglich machen. Rina tritt den letzten Platz an Henning ab. Dann erfährt sie die Nachricht: Das Flugzeug ist abgestürzt. Keine Überlebenden. Das ändert etwas in Rina, denn zurückzufliegen würde ein Anerkennen der Realität bedeuten. Die Autorin wurde vom Blog „Textmagazin“ nominiert.

Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse

Einstimmig hat sich die Jury auch dafür entschieden, den Preisträger erst auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober bekanntzugeben. Sara Schindler, Cheflektorin bei Kein & Aber begrüßt diese Änderung: „Der Roman des Preisträgers oder der Preisträgerin wird dann im nächsten Jahr zur Frankfurter Buchmesse 2019 erscheinen, was uns die notwendige Zeit für das Lektorat und das Marketing des Buches lässt.“

Insgesamt wurden 180 unveröffentlichte Romanmanuskripte zum Wettbewerb eingereicht. Elf ausgewählte Literaturblogger haben Anfang März jeweils einen Titel für die Longlist nominiert. Der Jury gehören neben Sara Schindler auch der ARD-Literaturkritiker Denis Scheck, die Literaturagentin Elisabeth Ruge, Lars Birken-Bertsch von der Frankfurter Buchmesse, die Bestsellerautorin Isabel Bogdan, Rechtsanwalt Tilman Winterling und Literaturblogger Tobias Nazemi an. Gefördert wird der Blogbuster-Preis von der Frankfurter Buchmesse, Kein & Aber, Brandrevier und Orbanism.

Pressefotos:

 

 

 

 

Stehen auf der Shortlist des Blogbuster-Preises: Sabine Huttel, Sebastian Guhr und Miku Sophie Kühmel (v. l. n. r.)

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Freitag hat die siebenköpfige Fachjury des Blogbuster-Literaturpreises getagt und drei Romanmanuskripte für die Shortlist ausgewählt.

Redaktionskontakt:
Tobias Nazemi
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Blogbuster 2018 | Interview mit Alexander Raschle

Langsam steigt die Spannung beim Blogbuster 2018. Die Longlist steht, leider haben nicht alle Blogger*innen Manuskripte für sich gefunden. Umso glücklicher sind wir, dass der Roman Die grauen Kinder von Alexander Raschle bei uns gelandet ist. Ein Longlist-Porträt und das Blogbuster-Lesebuch sind bereits online und auch wir hatten noch ein paar Fragen an Alexander Raschle. Bei einem Treffen im Zürcher Literaturcafé Kosmos sprachen wir mit dem ehemaligen Offizier der Schweizer Armee über seinen Roman und Lieblingsbücher.

DIE GRAUEN KINDER

Poesierausch: Wie kam dir die Idee zu deinem Text Die grauen Kinder? Und wie bist du auf den Titel gekommen?
Alexander Raschle: Die Erfahrungen meiner Militärzeit haben sich mit dem Réduit- und Gotthard-Topos vermischt. Der Stoff an sich ist ja nicht neu; darüber haben schon bekannte Schweizer Autoren geschrieben, Frisch, Kracht oder Dürrenmatt. Es wundert mich aber, dass es nicht mehr sind. Die unterirdische Schweiz, einzigartig in ihren Auswüchsen und so stark mit Geschichte und Symbolik aufgeladen, wurde literarisch bisher erst sehr vorsichtig erforscht. Da geht’s noch viel tiefer rein, ist noch viel mehr getarnt und versteckt, Sedimente von Ängsten und Geheimnissen.
Zum Titel: Zwischen Soldaten und Kindern bestehen seltsame Gemeinsamkeiten. Oft ist das Schweizer Militär in Zivilschutzanlagen unsichtbar unter Schulen und Kindergärten einquartiert. Und wenn dann in Zweierkolonnen marschiert und gesungen wird, wenn es gespieltes Töten und echte Tränen gibt, weiss man manchmal nicht mehr, welche oben und welche unten sind…

Weiter gehts hier auf dem Blog Poesierausch.

Über das Reisen und das Schreiben

Ein Gespräch mit Blogbusterpreis-Kandidatin Tina Ger

Der Blog Kaffeehaussitzer ist einer der fünfzehn am Blogbuster-Preis beteiligten Literaturblogs. Autorinnen und Autoren haben insgesamt 180 unveröffentlichte Manuskripte eingereicht; jeder Blog musste sich für eines entscheiden, das er für die Longlist des Preises nominiert. Die Jury wird diese Manuskripte eingehend prüfen und daraus eine Shortlist aus drei Titeln erstellen. Einer dieser drei geht dann als Sieger aus dem Blogbuster-Wettbewerb hervor und erhält einen Verlagsvertrag beim Verlag Kein & Aber. Das Buch erscheint dann im Herbst 2018.

Ich habe den Roman „Das Angeln von Piranhas“ nominiert und nachdem ich bereits über das Manuskript und den Auswahlprozess berichtet habe, stelle ich nun die Autorin Tina Ger im Interview näher vor…

Hier gehts weiter auf dem Blog Kaffeehaussitzer.

Die Blogbuster-Longlist steht

Blogger nominieren elf Titel für den Blogbuster-Preis

Die Longlist des diesjährigen Blogbuster-Preises steht fest. Unter den 180 eingesandten Romanmanuskripten haben die teilnehmenden Literaturblogger insgesamt elf Titel ausgewählt, mit denen sie ins Rennen um den diesjährigen Preis der Literaturblogger gehen werden. Auf der Wettbewerbsseite steht ein Longlist-Lesebuch mit Leseproben, Autorenvita und den Blogger-Bewertungen zum Download bereit.

Wertvolle Online-Publicity

Dem Gewinner winkt ein Verlagsvertrag und eine Veröffentlichung im diesjährigen Herbstprogramm von Kein & Aber. Bis aber die siebenköpfige Fachjury am 23. April die Shortlist und Anfang Mai den Preisträger verkündet, haben die Blogger Zeit, auf ihren Blogs und Social Media-Kanälen für ihre favorisierten Manuskripte die Trommel zu rühren. Im letzten Jahr konnten dadurch allein 110.000 Page Impressions und 200.000 Reichweiten-Kontakte auf Facebook und Twitter erzielt werden. Wertvolle Online-Publicity, von der nicht nur der Gewinnertitel profitiert. Im letzten Jahr konnten im Anschluss an den Wettbewerb acht Longlist-Autoren/innen einen Verlags- oder Agenturvertrag abschließen.

Die Longlist-Titel der Blogs:

1: Doris Brockmann Tuppek am seidenen Faden literaturcafe.de
2: Jürgen Buchinger [Ohne Titel] KulturErnten
3: Tina Ger Das Angeln von Piranhas Kaffeehaussitzer
4: Sebastian Guhr Die langen Arme Das Debüt
5: Sabine Huttel Ein Anderer schiefgelesen
6: Charlotte Kliemann Nenn ich dich Aufgang oder Untergang Ruth liest
7: Miku Sophie Kühmel Fellwechsel textmagazin
8: Anna Neder v. d. Goltz Martha schweigt BuchGeschichten
9: Alexander Raschle Die grauen Kinder Poesierausch
10: Iden Wagner Rollende Wale paperandpoetry
11: Mirjam Ziegler Die Federn meiner Mutter Rudkoffsky.com

Weitere Informationen unter: blogbuster-preis.de

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Das Blogbuster Longlist-Lesebuch ist da. Jetzt als eBook kostenlos auf www.blogbuster-preis.de herunterladen.


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Tobias Nazemi
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Interview Miku Sophie Kühmel

Im Gespräch. Für textmagazin hat Miku Sophie Kühmel einige Fragen beantwortet. Zum Schreiben, zum Reisen, zum geschriebenen und gesprochenen Wort und natürlich zu „Fellwechsel“.

Neben dem literarischen Schreiben produzierst du auch Podcasts. Was kann das geschriebene Wort, was das gesprochene nicht kann und umgekehrt?

Aus einer Hörer- bzw. Leserperspektive heraus ist man mit dem gedruckten Wort ganz allein und für sich. Alle Imaginationen und Interpretationen sind einem selbst überlassen. Das ist ja das Magische am Lesen.
In Audio fühlt sich die Kommunikationssituation via Kopfhörer auch sehr intim an. Eine Erzählung, eine Stimme kann sich über einige Minuten entfalten, ohne dass es dazu ein Bild gibt, was oft schneller und leichtfertiger in eine Schublade gesteckt wird. Aber trotzdem ist die Erzählsituation eher passiv. Als Macherin mag ich an Audio den sehr technischen und kompositorischen Aspekt der Arbeit und den ganz anderen Umgang mit Elementen, die einfach nicht (oder schwer) beschreibbar sind: Stimmen, Geräusche, Musik.

Das geschriebene Wort war allerdings meine erste Liebe – so kitschig das klingen mag. Mit einem ollen Kugelschreiber auf einer Serviette in wenigen, gewählten Sätzen große Bilder zu malen und Räume zu bauen und Dinge zum Leben zu erwecken, fasziniert mich daran bis heute. Es ist für mich die schnellste Art, meiner Kreativität, die mir, jawohl, ein Bedürfnis ist, freies Geleit zu geben.

Du warst selbst mal in Island. War diese Reise der ausschlaggebende Punkt für „Fellwechsel“?…

Hier gehts weiter auf dem Blog textmagazin.

Interview mit Iden Wagner

Im Rahmen des Blogbusters 2018 könnt ihr auf der zugehörigen Homepage ein Portrait meiner Longlist-Autorin Iden Wagner finden (wir würden uns freuen, wenn ihr dort mal vorbeischaut!). Ich habe ihr zusätzlich ein paar ergänzende Fragen rund ums Buch und zu ihrem eingereichten Manuskript „Rollende Wale“ gestellt. Wenn ihr also wissen wollt, welche Gründe dazu führen, dass man einen Text schreibt, in dem die Protagonistin im Bett bleibt und vielleicht noch ein paar Buchtipps abgreifen wollt, dann solltet ihr jetzt dranbleiben! 🙂

Du wolltest schon immer Schriftstellerin werden, wieso? Gab es irgendein bestimmtes Buch (gar mehrere?) oder einen Anlass, der dich dazu verleitet hat, dir sozusagen einen Bücherfloh ins Ohr gesetzt hat?

Ein bestimmtes Buch gab es für den Wunsch nicht. Ich habe, sobald ich lesen konnte, einfach sehr gern und viel gelesen. Toll fand ich zum Beispiel die Geschichten von Christine Nöstlinger, Peter Härtling und Klaus Kordon. Gleichzeitig habe ich begonnen, eigene kurze Geschichten aufzuschreiben, das passierte ganz von allein, warum auch immer.

In „Rollende Wale“, dem Text, mit dem du dich beim Blogbuster beworben hast, thematisierst du neben Kunst, Musik, Büchern, auch Menschenrechte und gesellschaftliche Themen. Sind das alles Dinge, die dich auch privat bzw. in deinem eigenen Umfeld beschäftigen und umgeben? Nennst du Bücher und Musik, die du selbst gerne magst?…

Hier gehts weiter auf dem Blog paperandpoetry.

Blogbuster 2018 Longlist

Keine leichte Entscheidung

Auch für mich ist eine Entscheidung für ein Longlist-Manuskript gefallen. Dreizehn Manuskripte wurden für textmagazin eingereicht. Drei habe ich angefordert und mich dann schließlich doch für ein Manuskript aus dem Blogger*innen Pool entschieden. Es war keine leichte Entscheidung und zeitweise dachte ich, dass ich kein Manuskript für die Longlist nominieren werde. Warum? Auch ich hatte folgendes im Hinterkopf: Nur ein halbes Jahr hat das Preis-Manuskript, um in gedruckter Form vorzuliegen und im Kein&Aber-Programm zu erscheinen. Das ist wenig. Im Sinn hatte ich deswegen ein Manuskript, das bestenfalls nur ein Feinlektorat braucht, das sprachlich, inhaltlich und dramaturgisch schon solch eine Qualität aufweist, dass es ein Leichtes sein würde, es in einem halben Jahr druckfertig zu bekommen. Danach habe ich gesucht und gelesen und dann schließlich realisiert, dass ich entweder kein Manuskript nominiere, oder ich mich von dieser Feinlektorats-Geschichte verabschieden muss und meine Fragestellung ändern muss: In welchem Manuskript sehe ich Potential? Welches Manuskript kann ich mir NACH einem Lektorat als gedruckten Roman vorstellen?
Entschieden habe ich mich für…

Hier gehts weiter auf textmagazin.

Über gute Texte und mühsame Wege – Longlist-Autorin Sabine Huttel im Interview

Wie ich in der letzten Woche schon bekanntgegeben habe, ist „mein“ Beitrag für den Blogbuster der Roman „Ein Anderer“ von Sabine Huttel. Seitdem ist noch eine sehr schöne Rezension von Constanze Matthes bei Zeichen&Zeiten erschienen, Sabine bereitet eine erste Lesung vor, und wir beide (alle?) warten sehnsüchtig auf den Frühling. Damit die Zeit nicht so lang wird, hat Sabine mir ein paar Fragen über ihren Roman, das Schreiben an sich und ihr Verhältnis zu Literaturblogs beantwortet:

Du hast deinen Roman Ein Anderer beim diesjährigen Blogbuster-Preis eingereicht und der Roman steht nun auf der Longlist. Seit wann gibt es Ein Anderer?

Ich glaube, die aktuelle Textfassung war im Frühjahr 2016 fertig. Unter dem Titel „Ein Anderer“ erschien der Roman dann Ende September 2017.

Wie lange hast du an dem Roman gearbeitet?

Wenn ich die Zeit mitrechne, in der ich recherchiert habe, dauerte es drei Jahre, bis die erste Fassung stand. Dann habe ich den Text mehrfach überarbeitet, das dauerte noch mal ein knappes Jahr. Kurz vor der Veröffentlichung musste ich alles ein weiteres Mal ganz gründlich durchsehen. Alles in allem würde ich sagen: gut vier Jahre Arbeit stecken drin…

Hier gehts zum Rest des Interviews auf dem Blog Schiefgelesen.