Portrait Helmut Pöll

„Die Krimfahrt“
Helmut Pöll schickt in seinem Roman „Die Krimfahrt“ seine Protagonisten, das Ehepaar Seidlitz, auf eine Reise mit der Bahn in Richtung Osten. 20 gemeinsame Jahre haben sie hinter sich gebracht. Viel haben sie sich nicht mehr zu sagen. Mysteriöse Dinge geschehen. Pöll vereint in seinem schmalen Werk vieles, es ist Krimi, zugleich Reisebericht, aber auch eine Art psychologischer Studie, die letztlich ein tragisches Ende nimmt.

Helmut Pöll – Kandidat Zeichen & Zeiten

Nach einer Ausbildung zum Redakteur bei einer Tageszeitung arbeite ich als Softwareentwickler und IT-Consultant in München. „Der Schoßhunddestruktor“, ein surrealer Roman über intelligente Straßenkehrmaschinen, die Schoßhunde umbringen, erschien 2001 im Berliner Elfenbein Verlag.  „Die Elefanten meines Bruders“, eine Geschichte über eine Kindheit mit ADHS, ewurden 2012 im LAGO Verlag publiziert. 2016 wurde „Die Krimfahrt“ bei Amazon CreateSpace im Selbstverlag veröffentlicht. 2007 Mitgründer des Satireportals „Palastrevlution“, 2014 Gründung des Bücherforums whatchareadin.de.

Hier gehts weiter zum Beitrag der Bloggerin auf dem Blog Zeichen & Zeiten

Interview mit dem Longlist-Autoren

Du stehst auf der Longlist des Blogbuster-Preises. Hättest Du damit gerechnet? 

Nein, überhaupt nicht. Ich hatte den genauen Zeitplan des Preises auch nicht mehr im Kopf und dachte das ist längst entschieden. Umso mehr habe ich mich dann über die E-Mail von Constanze Matthes Ende Februar gefreut.  

Warum hast Du Dich gerade bei dem Blog „Zeichen & Zeiten“ beworben? 

Die teilnehmenden Blogs besuche ich regelmäßig. Umso schwerer war es aber auch sich für einen zu entscheiden. Ich habe eine Moderatorin unseres Bücherforums whatchareadin gefragt, was sie tun würde. Sie kannte die Krimfahrt schon und hat mir zu Constanze Matthes geraten. Dann habe ich mir in Ruhe den Blog nochmal angeschaut und hatte ein gutes Bauchgefühl dabei. So ist es gekommen.

Blogbuster ist ein etwas anderer Literaturwettbewerb. Was hat Dich gereizt, daran teilzunehmen?

Mir gefallen die Unaufgeregtheit und die Transparenz und natürlich, dass auch die Literaturblogger mit im Boot sind. 

Die erste Hürde ist genommen, welche Chancen rechnest Du Dir aus, auch die Fachjury zu überzeugen?

Bei 15 Teilnehmern ist die Chance 6,7 Prozent. Das ist gar nicht so schlecht. In jedem Fall wird es konstruktives Feedback zur Geschichte geben, egal wie es letztlich ausgeht. 

Wie lange hast Du an dem Romanmanuskript geschrieben und was hast Du bisher schon unternommen, um einen Verlag zu finden? 

Ein gutes Jahr. Das ist für meine Verhältnisse Überschallgeschwindigkeit. Ich schreibe sonst eher im Schneckentempo. Systematisch nach einem Verlag gesucht habe ich nicht. Das Manuskript lag jahrelang in der Schublade. Dann gab es vor eineinhalb Jahren über Bekannte einen persönlichen Kontakt zu einem größeren Verlag. Ich habe dann mehrfach nachgehakt, aber leider nie eine Antwort erhalten.  

Was wirst Du zusammen mit Deinem Blogger noch unternehmen,  um Dich und Dein Manuskript zu promoten.

Da ist konkret noch nichts entschieden. Ich muss mich erstmal noch ein paar Tage an den Gedanken gewöhnen, dass die Krimfahrt in der Longlist ist. Aber dann werde ich mir sicher etwas überlegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.