Longlistautor Nr. 12: Kai Wieland

Aus zwei richtig guten Manuskripten hat sich Sonja Graus (Lust zu lesen) für „Ameehrikah“ entschieden.

Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass es so schwer sein könnte, sich für einen Favoriten entscheiden zu müssen – hatte ich doch zwei richtig gute Manuskripte, die um den Platz in diesem Beitrag konkurrierten. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, und jetzt ist er hier: Der eine Titel, der übrig blieb von den 26 eingesandten Leseproben, den anschließend angeforderten Manuskripten und mit dem ich in den Pitch gehen werde um den Blogbusterpreis 2017. Einer der beiden Titel, die mich bereits bei der Leseprobe, beim ersten Überfliegen, sehr neugierig auf mehr gemacht haben und der Titel, der sich da bereits frech festgehakt hatte.

„Welchem Zweck dient die Erinnerung? Welchen Wert haben Erinnerungen aus zweiter Hand? Warum hängen wir so an ihnen, auch an jenen unserer Mitmenschen und Vorfahren, während uns die faktische Geschichte so zuwider ist?“

Diese Fragen umtrieben Kai Wieland beim Schreiben seines Roman-Debüts – und zur Beantwortung dieser Fragen schickt er seinen Chronisten in ein Kaff im Schwäbischen Wald, dort, wo man „Ameehrikah“ schwäbelt, wenn man Amerika meint.

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